Quo vadis ländlicher Raum ?

Ein weiteres Mal zeigt die Regierung, daß der ländliche Raum ihr nur wenig am Herzen liegt. Von den 7 Sparkassenfilialen die, so Finanzminister Gramegna auf eine parlamentarische Frage von Léon Gloden hin, geschlossen werden, befindet sich die Mehrzahl im ländlichen Raum. Mit Martelingen, Ulflingen und Vianden fallen gleich drei Filialen im Norden der Zentralisierungswut der Regierung zum Opfer.

Nach der am Dienstag gestimmten Reform der Gemeindefinanzen, bei der vor allem die nicht dicht besiedelten ländlichen Gemeinden die größten Verlierer sind, ist dies ein weiterer Tiefschlag für die Einwohner des ruralen Raumes, die immer mehr zu Bürgern zweiter Klasse degradiert und regelrecht in die Service-Wüste geschickt werden, nachdem zuvor bereits in den letzten zwei Jahren vielerorts Postbüros und Polizeikommissariate geschlossen wurden.

Die CSV-Norden, ebenso wie die CSV-Osten, protestiert aufs Heftigste gegen die Schließung der Filialen und fordert die Regierung auf wieder mehr Wert auf Dienstleistungen im ländlichen Raum zu legen, was zudem den täglich größer werdenden Verkehrsfluss in Richtung Hauptstadt verringern würde.

 

Mitgeteilt von der CSV-Norden

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